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Eiszeit ...

alles erstarrt, erfroren, eine einöde ...

macht es noch sinn den blog so stehen zu lassen? oder lieber komplett entfernen?


ich werde darüber nachdenken!
24.9.09 22:49




Paul Gauguin
über
unanständige Fotos und anständige Leute


In Port Said hatte ich mir einige Photographien gekauft:
die Sünde begangen - ab ores.

Ich befestigte sie ohne Umschweife in meinem Alkoven.

Männer, Frauen und Kinder, fast jeder lachte darüber.
Es war ein Augenblick, und hernach dachte kein Mensch mehr daran.

Nur die sogenannten anständigen Leute kamen nicht mehr zu mir, und nur sie dachten das ganze Jahr daran.

Der Herr Beichtvater ließ sich verschiedentlich unterrichten.
Einige Schwestern wurden blässer und blässer, mit Ringen unter den Augen.

Nehmt es euch zu Herzen und nagelt eine Unanständigkeit
sichtbar an eure Tür:

Von Stund an werdet ihr die anständigen Leute los sein,
die unaustehlichsten auf Gottes weiter Welt.
11.5.05 21:54


23.4.05 08:42




Der Wolf

Dunkle Schatten, stürmischer Wind.
Ich laufe durch den Wald. Vertrautes Gelände, Zufluchtstätte seit meiner Kindheit, Ort voller Fantasie.
Blätterrauschen, Geschichten erzählend.
Auf einer Lichtung erhasche ich einen Blick auf den tiefschwarzen Nachthimmel.
Luna in ihrer ganzen Pracht steigt über den Horizont auf, Anfang einer Reise die die ganze Nacht dauern wird.
Ihr Licht taucht alles in silbrigen Schein.
In weiter Ferne heult ein Wolf.
Tief atme ich die kühle der Nacht diesen besonderen Geruch des Windes ein.
Inmitten der Lichtung liegt ein riesiger Findling. Seine Oberfläche ist noch warm von den Sonnenstrahlen des Tages.
Ich lege mich auf ihn und mein Blick saugt sich am Himmelszelt fest wo zwischen Wolkenfetzen und dem silbrigen Schein Lunas einige Sterne blitzen.
In Träume versunken schrecke ich auf als ich ein Rascheln am Rand der Lichtung wahrnehme.
Da steht er, majestätisch mit leuchtend gelben Augen, den Kopf gen Luna gerichtet lässt er erneut ein Heulen erklingen.
Der Wolf.
Sein Heulen ein vibrierendes Echo in meinem Innersten.
Gelähmt vor Angst und Ehrfurcht wage ich kaum zu atmen.
Langsam kommt er näher, meiner Witterung folgend.
Kraftvolle Muskeln zeichnen sich unter seinem seidig glänzendem Fell ab.
Immer näher kommt er, schon kann ich sein Schnüffeln hören, die Geräusche seiner Pfoten auf der taunassen Wiese.
Faszination überdeckt meinen Impuls der Flucht.
Mit seinen Vorderpfoten erklimmt er den Findling.
Jetzt steh er vor mir, ich kann seinen feuchten heißen Atem spüren.
Ein tiefes Grollen entsteigt seiner Brust.
Mein Blick wird trübe, nebelartige Schwaden überziehen das Tier.
Im Wechsel glaube ich Wolf und Mann zu erkennen.
Im Zentrum immer diese gelben, hypnotischen Augen.
Eine Hand, eine Pfote, greifen nach meinem Arm und ziehen mich ein Stück hinunter.
Wieder dieses tiefe Grollen aus seiner Mitte.
Feuchte liebkost meinen Hals, nicht erkennbar ob Lippen oder Zunge.
Heißer Atem nimmt mir die Luft.
Angst und Erregung nehmen in gleichem Maße zu.
Nicht wissend ob mich zerfleischende Zähne oder lustvolle Lippen liebkosen.
Meine Hände greifen nach dem Geschöpf, ein Verwirrspiel der Sinne in gleichem Maße feste straffe Haut wie seidiges Fell.
Mit einem Ruck reißt mir das Tier meine Bluse entzwei, nackt und entblößt liege ich nun da, meine Brustwarzen richten sich auf, recken sich den Liebkosungen entgegen, werden geleckt, gebissen und mit heißem Atem verwöhnt.
Hände umfassen mich heben meine Hüften und entledigen mich meiner Hose.
Der harte Stein in meinem Rücken gibt mir Halt.
Eine raue Zunge erkundet jeden Millimeter meiner Haut, umkreist meine Brust, umschmeichelt meine Lenden, versinkt in meinem Bauchnabel.
Leise Seufzer auf den Lippen recke ich mich ihm entgegen. Kralle meine Hände in sein Haar dass seidig meine Finger umspielt. Ich drücke seinen Kopf nach unten will seine Zunge an meiner Scham fühlen, will sie erkundend und kreisend meinen Kitzler lecken spüren.
Ich will dass er mich trinkt, aussaugt.
Tiefes Knurren entringt sich seiner Brust.
Saugend und leckend steigert er meine Erregung, scharfe Zähne zeichnen Spuren auf meinen Schamlippen, sanfter Schmerz und Erregung zugleich.
Wollust ergrifft mich lässt mich mein Becken kreisen und meine Beine ihn umfangen.
Seidiges Fell streichelt die Innenseiten meiner Schenkel.
Ich will ihn spüren tief in mir, will mich dieser animalischen Kraft hingeben, will ihn reiten.
Sein Kopf löst sich aus meiner Umklammerung, packt mich und zwingt mich niederzuknien.
Meine Hände finden halt an den Kanten des Findlings.
Tief graben sich seine Zähne in meinen Nacken.
Meine Beine zittern, spreizen sich wie von selbst, meine Hüften werden gepackt und mit einem mächtigen Stoß dringt er in mich ein, füllt mich zur Gänze aus.
Ein Schrei der Lust entfährt mir.
Mit kraftvollen, langsamen Stößen nimmt er mich, zögert immer einen Augenblick um erneut in mich einzudringen. Ich will mehr, will diesen schnellen, wilden Ritt, aber seine Hände halten mich unerbittlich fest, zwingen mich zu seinem Tempo.
Jeder Stoß trifft mich in mein Innerstes, jagt Schauer durch meinen Körper.
Ich kralle mich am Stein fest, reiße mir die Haut an den Fingern auf.
Immer noch hält er mich mit aller Kraft fest, lässt nicht zu dass ich mich schneller und schneller Bewege, verweilt sogar Sekundenlang außerhalb von mir um dann wieder mit
einem einzigen tiefen Stoß bis in mein Innerstes einzudringen.
Ich keuche und stöhne, ständig kurz vor dem kommen, doch er lässt es nicht zu, quält und erregt mich ins unermessliche.
Immer wieder graben sich seine Zähne in meinen Nacken, sein tiefes Grollen, sein heißer Atem umspielen meine Ohren.
Völlig von Sinnen bin ich ein einziges Zittern und Keuchen.
Er lässt mich los mit einer Plötzlichkeit die schmerzt.
Er lässt sich auf die Wiese sinken. Immer noch verschwimmt sein
Anblick vor meinen Augen, Tier und Mensch im steten Wechsel.
Wie wild geworden stürze ich mich auf ihn, suche heftig nach seinem harten Schwanz, greife ihn mit den Fingern und setze mich rittlings auf ihn.
Mein Becken senkt sich auf ihn, ich führe ihn tief in mich ein um mich gleich darauf wieder zu erheben. Meine Hände krallen sich tief in sein Brusthaar während ich immer wilder und schneller auf ihm reite.
Laute Schreie vermischen sich mit Knurren und Grollen.
Tief in mir sammelt sich die Erregung, bereit sich in einer einzigen gewaltigen Explosion zu entladen.
Schneller und schneller wird der Ritt, ich merke es gleich komme ich, ich schreie nur noch, sein Knurren und Grollen wird zum durchdringenden Heulen.
Mit einem letzten durchdringendem Schrei und einem weit schallenden Geheul entlädt sich unsere Lust. Keuchend und noch einigen willkürlichen Bewegungen unserer Becken folgend,
sinken wir ermattet nieder.
Er löst sich von mir und ich rolle mich in die kühle taunasse Wiese blicke zu ihm auf und sehe den Wolf mit hoheitsvollen geschmeidigen Schritten der Waldlichtung entgegen gehen.
Ich öffne meine verkrampft daliegende Hand und bemerke ein kleines, seidig glänzendes
Haarbüschel in meiner Handfläche.
22.4.05 13:44


17.4.05 16:52


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